fin(n)ishing move

na mensch, hier ist ja seit knapp drei monaten schon wieder nix mehr passiert. zeit, mal wieder in urlaub zu fahren. gesagt, getan. wir waren in finnland. zwar nur neun tage, von denen mir ein halber auch noch durch die nachwirkungen des helsinki marathons irgendwie abhanden gekommen ist. aber die restlichen 8,5 tage waren superspitzenmäßig. erst marathon gelaufen (naja), dann in sehr sehr netter gesellschaft helsinki unsicher gemacht, und die letzten sechs tage in meinem persönlichen paradies auf erden verbracht. ohne scheiß! wer natur mag, auf tropische hitze verzichten kann und die abwesenheit vieler menschen grundsätzlich eher als gewinn denn als verlust betrachtet, der sollte nach finnland fahren. zum beispiel, so wie wir, an den onkivesi, oder – wie ich ihn für mich in erinnerung behalten habe: onkel vesi. mein onkel vesi! der, bei dem man als kind immer all das machen durfte, was daheim entweder verboten oder nicht möglich war. ein urlaubs-, bade-, angel-, bootfahr-, tagträum-, lagerfeuer-, sauna-, abgammelsee aus dem bilderbuch der skandinavischen reiseindustrie. eine stunde nördlich von kuopio, 20 km vom nächsten supermarkt und 10 km schotter von der nächsten hauptstraße entfernt fand ich die inkarnation meines altersruhesitzes, wie ich ihn mir immer erträumt habe und wie ich ihn auch jetzt schon, mit 32, problemlos beziehen könnte. hütte zum wohnen, hütte zum saunieren, hütte zum holzhacken, paddelboot. ne axt, ne angel, paar bier, mölkky mit freunden. mehr brauch ich nicht zur zufriedenheit. ein perfekter ort also, um dem eigenen glück zu zweit endlich die krone aufzusetzen. been there, done that! danke, onkel vesi…

Ein Gedanke zu “fin(n)ishing move

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