wurmberg (16/8) & brocken (16/9)

wie schon im letzten stand ostern auch dieses jahr im zeichen des gipfelglücks. und weil es gerade so gut passte, konnten wir im harz direkt zwei berge besteigen und so den haken hinter gleich zwei bundesländer setzen: niedersachsen und sachsen-anhalt. bei der bezwingung des wurmbergs, mit 971 metern höchste erhebung niedersachsens, bestand unsere karfreitags-expedition sogar aus fünf unerschrockenen. und ich bin relativ sicher, dass eine teilnehmerin im zarten alter von zehn wochen einen neuen rekord für die jüngste besteigung des wurmbergs aufgestellt hat. zumal für die jüngste winterbesteigung des wurmbergs, ohne künstlichen sauerstoff und auf der bei alpinisten aus aller welt berüchtigten „direttissima“ über den fast senkrechten auslaufhang der ehemaligen wurmbergschanze hinauf. ich übertreibe nicht, wenn ich sage: an diesem tag wurde alpingeschichte geschrieben! ein großes dankeschön und ein herzliches „berg heil!“ an unsere drei begleiter.

etwas weniger dramatisch und nur noch zu zweit folgte am samstag die besteigung des sagenumwobenen brockens, mit 1.141 metern höchster berg sachsen-anhalts und bislang zweithöchster gipfel unseres projekts. über die alte bobbahn und die brockenstraße standen wir irgendwann zwischen unzähligen turnschuhtouristen im tiefschnee auf dem gipfelplateau, einer der klimatisch extremsten gegenden mitteleuropas (also doch dramatisch!). extrem waren an diesem tag aber zum glück nur die ticketpreise der brockenbahn. doch das ist ein anderes thema und ändert nichts daran, dass auch diese ostertour großartig war!