mt. bremen (16/5)

mit der fünften station unseres 16-gipfel-projekts wartete am samstag eine ganz besondere herausforderung auf uns: bremen! hmm, moment, bremen? echt jetzt? ja bremen, eine hälfte der europäischen metropolregion bremen/oldenburg und stammsitz von könig otto von der weser. das kleinste bundesland deutschlands ist ja wie kein anderes gerade nicht für seine gipfel bekannt. das allerdings völlig…zu recht. ein bundesland, das seiner höchsten natürlichen erhebung weder eine markierung geschweige denn einen namen gönnt, kommt auf den alpinkarten dieser welt höchstens als weißer fleck vor. aber sei’s wie es sei, „projekt 16“ ist nur geschafft, wenn wir auch bremen auf’s dach gestiegen sind. insofern bestand die herausforderung am samstag vor allem in ausgefeilter satelliten-navigation. da die monumentale, 32,5 meter in den himmel ragende erhebung im bremer friedehorstpark für das menschliche auge nicht wahrnehmbar ist, waren wir beim gipfelsturm auf verlässliche gps-orientierung angewiesen. und bevor wir im versuch, uns auf möglichst 0,0 meter genau jenem dornengespickten gipfel zu nähern, zeit und raum vergaßen, fanden wir noch die kraft und geistesgegenwart, um unser aus schaschlik-stäbchen und zwirn gezimmertes gipfelkreuz empor zu wuchten. nach alter bergsteiger-tradition krönten wir diesen alpinen parforceritt noch mit der taufe jenes gipfels, der seither und für alle ewigkeit den namen „mount bremen“ tragen möge. (auch wenn er nach wie vor haushoch von der städtischen müllkippe überragt wird.) diesen geschichtsträchtigen tag rundeten ab: wühltischwahnsinn bei primark und druckbetankung im schnoor. gelungen!