london balling

das gute an europa ist ja, dass man im handumdrehen fast überall sein kann. in london zum beispiel. das schlechte an europa ist, dass man hier in aller regel keinen nba-basketball live zu sehen bekommt. donnerstagabend war das anders. im rahmen der „nba global games“ fand in london eines von zwei regulären ligaspielen der laufenden saison außerhalb der usa statt. unter den augen zahlreicher londoner sport- und show-promis empfingen die atlanta hawks die brooklyn nets zum munteren scheibenschießen. am ende hieß es 127:110 für die nets, die damit ihren verkorksten saisonstart weiter aufpolieren konnten. auf zwei spieler hab ich mich persönlich besonders gefreut. zum einen auf den deutschen rookie dennis schröder, der vor dieser saison von den hawks als point guard gedraftet wurde. und zum anderen natürlich auf das idol meiner basketball-jugend kevin garnett, der mit zarten 37 lenzen immer noch eine bank unter’m brett der nets ist. beide waren da, beide kamen zum zug, und ich war glücklich. aber auch abseits von basketball ist london natürlich immer eine reise wert. buckingham palace, westminster und westminster abbey, trafalgar square, st. paul’s cathedral, piccadilly circus oder in 90 metern höhe über die themse zu „the o2“ schweben – passt alles super rein in so ’nen 24h-buddy-trip.