belasco

glück ist, wenn eine absolute lieblingsband nach jahren, in denen man sich irgendwie schon mit deren stillschweigender auflösung arrangiert hatte, ein neues album raus bringt. noch mehr glück, quasi extase, ist, wenn man dann noch zufällig feststellt, dass so eine band in wenigen tagen zum konzert in die stadt kommt. so geschehen gestern abend im grünen jäger, wo sich die britischen (alt-)indie-rocker von belasco endlich – ENDLICH! – mal wieder die ehre gaben. vor sieben jahren zuletzt live gesehen, und die energie ist nach wie vor die gleiche. ganz ganz groß! den support bildete eine ebenfalls sehr interessante für mich aber leider nach wie vor namenlose postrock band aus hamburg namens unknown connection failure (danke an eddy für den hinweis), deren instrumentales „postrock-kurzkopfkino“ ich uneingeschränkt empfehlen kann.

edit (16/10/2012): da braucht es sieben jahre, bis ich belasco endlich mal wieder live sehe. da poste ich bilder vom konzert quasi zeitgleich zu einem der größten ereignisse der jüngsten menschheitsgeschichte, dem unglaublichen sprung von felix baumgartner aus fast 40km höhe. und jetzt weisen die jungs mal so eben darauf hin, dass auf dem cover ihres zweiten studioalbums „knowing everyone’s okay“ (2004), das natürlich auch bei mir daheim irgendwo rumliegt, kein geringerer zu sehen ist, als baumgartners mentor col. (ret.) joseph kittinger, wie er sich 1960 aus der stratosphäre gestürzt hat. was ist das bitte für ein verrückter zufall?!