kopfkino #7

zugegeben, die dichte an vorführungen im kopfkino hat in der letzten zeit extrem zu wünschen übrig gelassen. über wochen stand der altehrwürdige saal leer, setzte sich staub auf den purpurnen flokati, wurde die leinwand fleckig und das popcorn so spröde wie styropor. doch durststrecken legen ja bekanntlich jenen sumpf immer mal wieder trocken, aus dem letztlich doch echte hochkultur zu sprießen beginnt. okay, über den beitrag, welchen diese neue und mittlerweile siebte aufführung im kopfkino zur hochkultur leistet, darf reichlich gestritten werden. nachdem die klappstühle nun aber frisch geölt sind und die glühbirne im projektor endlich mal gewechselt worden ist, steht eines fest: kopfkino is back! und der eintritt ist immer noch frei!

die hauptrolle in diesem stück: pg.lost aus schweden – instrumentaler post-rock der emotional sowohl mittsommar als auch polarnacht ist. „an orchestra of the heart, a playground for the long lost sporadic thoughts of giving in or getting back. […] pg.lost does have a way of sounding like a deep emotion or unresolved issues“.

thema: couch-kartoffels fernweh